Studieren und Behinderung
Der Erfolg eines Studiums gründet nicht selten auch darauf, dass Hochschulangehörige und Studierende ihren Kolleginnen und Kollegen eine gleichwertige Behandlung entgegenbringen, dass sie Menschen mit einer Behinderung als individuelle Persönlichkeiten ansehen und ihre Fähigkeiten nicht vorschnell beurteilen.
Viele Studierende mit einer nicht-sichtbaren Behinderung entscheiden sich dafür, ihre Behinderung nicht öffentlich zu machen. Das ist ihr gutes Recht. Hinter diesem Entschluss kann die Angst vor Stigmatisierung stehen oder die Unsicherheit, wie andere Personen ihnen gegenüber reagieren werden.
Für eine bessere Integration von Studierenden mit Behinderung sind Flexibilität und die Bereitschaft zu Veränderungen gute Werkzeuge.
Eine positive Haltung integrierenden Massnahmen gegenüber und eine frühzeitige Aufforderung an Studierende, ihren Wunsch nach Unterstützung mitzuteilen, kann helfen, Barrieren zu überwinden.
Eine positive Haltung integrierenden Massnahmen gegenüber und eine frühzeitige Aufforderung an Studierende, ihren Wunsch nach Unterstützung mitzuteilen, kann helfen, Barrieren zu überwinden.
Studierende mit Behinderung wollen weder überbehütet noch diskriminiert werden, sie suchen keine Extrabehandlung oder gar einen „Behindertenbonus". Sie wollen eine gleichberechtigte Teilhabe am Studium und einen Zugang zu allen Dienstleistungen, der das ermöglicht.

